Warum die meisten CMO-Suchen nicht am Markt scheitern, sondern am Briefing
Die Annahme, dass die richtige Person den Unterschied macht, stimmt nur halb. Was sie tut, hängt davon ab, welche Frage Sie ihr gestellt haben.

Wir sehen es in fast jeder Suche: das Profil ist sauber formuliert, der Markt ist abgegrast, drei starke Kandidat:innen sind im Endrunden-Loop. Und trotzdem entsteht 18 Monate später ein leiser Zweifel, ob die Besetzung wirkt.
Der Begriff CMO trägt vier Jobs auf einer Visitenkarte
Der Grund liegt selten an der Person. Sondern daran, dass die Rolle gar nicht so klar war, wie alle dachten. CMO ist heute ein Sammelbegriff für mindestens vier verschiedene Jobs — Brand-Stewardship, Growth-Engine, Comms-Architecture, Org-Building.
Welche Mischung tatsächlich gebraucht wird, entscheidet über Wirkung. Und sie hängt nicht am Lebenslauf der Kandidat:innen — sie hängt an der Realität Ihres Unternehmens.
Drei Fragen vor der Suche sparen zwölf Monate nach der Besetzung.
Was wir vor jeder Suche klären
Welche Wirkung muss die Rolle in den ersten 18 Monaten erzeugen? Welche Entscheidungen müssen schneller, klarer oder anders fallen als heute? Wer im Unternehmen muss die Wirkung mittragen — und wer wird sie behindern?
Erst wenn diese drei Fragen beantwortet sind, beginnt die eigentliche Suche. Vorher ist es kein Search — es ist Hoffnung mit Methode.