Warum 18 Monate die wichtigste Kennzahl in der Marketing-Besetzung ist
Time-to-fill ist eine Schein-Kennzahl. Was zählt, ist, ob die Person nach anderthalb Jahren noch im Unternehmen Wirkung erzeugt.

Jede Personalberatung wird nach Time-to-fill gemessen. Vier Wochen sind gut, sechs Wochen sind okay, zwölf Wochen sind eine Diskussion. Wir glauben: das ist die falsche Kennzahl.
Schnell ist nicht günstig
Eine Besetzung, die in vier Wochen steht und nach zehn Monaten wieder geht, ist teurer als eine, die zehn Wochen gebraucht hat und fünf Jahre wirkt. Time-to-fill misst Geschwindigkeit — nicht Qualität.
Eine schnelle Fehlbesetzung kostet mehr als eine langsame Richtigentscheidung.
Was wir stattdessen messen
Unsere Kennzahl: Verbleib nach 18 Monaten und Wirkung-im-Kontext. Über 90% unserer Besetzungen sind nach anderthalb Jahren noch in der Rolle. Nicht weil sie nirgendwo anders hingehen könnten — sondern weil das Match stimmte.
Anderthalb Jahre sind lang genug, dass die ersten Wirkungen sichtbar werden — und kurz genug, dass die Ursachen noch nachvollziehbar sind. Genau deshalb ist es die richtige Kennzahl.